Kiel nach Füchse-Pleite gegen Magdeburg an der Spitze

Kiel nach Füchse-Pleite gegen Magdeburg an der Spitze

Titelverteidiger SC Magdeburg hat Rekordmeister THW Kiel in der Handball-Bundesliga zur Ablösung des bisherigen Tabellenführers Füchse Berlin verholfen. Kiel eroberte durch Berlins erste Niederlage seit dem 6. November beim 31:32 (13:15) im Topspiel gegen den Meister und seinen siebten Sieg in Serie mit 24:22 (17:10) gegen die MT Melsungen die Spitze.

Kiel geht mit einem Punkt Vorsprung auf Berlin in die letzte Runde der ersten Saisonhälfte. Magdeburg liegt bei zwei Spielen Rückstand mit fünf Zählern weniger hinter den Rhein-Neckar Löwen, die 36:33 (22:15) gegen Abstiegskandidat Frisch Auf Göppingen gewannen, auf Rang vier.

Das Team von der Elbe überstrahlte durch den Erfolg in der Hauptstadt Kiels Vormarsch an die Spitze. Der SCM führte in Berlin dank seines zehnfachen Torschützen Gisli Kristjansson viereinhalb Minuten vor Schluss zwar mit drei Toren, geriet aber danach noch einmal unter Druck und musste bis zum Schluss um seinen siebten Pflichtspielerfolg nacheinander bangen.

“Nach 15 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Der Druck wurde größer, als die Jungs gemerkt haben, dass was geht. Aber das ist Leistungssport, und wir haben Freude an dem Gefühl, alles richtig gemacht zu haben”, commentierte Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert am Sky-Mikrofon den Arbeitssieg des Klub-Weltmeisters an der Spree.

Sein Kollege Jaron Siewert hätte sich wenigstens einen Punkt als Lohn für die Bemühungen seiner Spieler gewünscht: “Wir laufen dem Rückstand lange hinterher. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben. . Natürlich ist es beschissen, zu verlieren. Wir müssen jetzt den Kopf hoch bekommen und haben noch zwei Bundesligaspiele, die wir gewinnen müssen. Dann haben wir eine gute Ausgangslage für das kommende Jahr.”

Die beste Ausgangsposition im Rennen um die Herbstmeisterschaft hat allerdings Kiel. Gegen Melsungen sorgte Nikola Bilyk trotz des klaren Pausenvorsprungs erst elf Sekunden vor der Schlusssirene für den Heimsieg und die umjubelte Tabellenführung.

Ex-Meister SG Flensburg-Handewitt kehrte durch einen 31:18 (14:5)-Sieg beim Bergischen HC in die Erfolgsspur zurück und hielt damit Kontakt zum Spitzenquartett. In den unteren Tabellenregionen konnte sich neben Göppingen, das unter seinem neuen Trainer Markus Baur weiter auf den ersten Sieg wartet, auch der TVB Stuttgart nicht weiter von der Gefahrenzone absetzen. Durch das 22:27 (8:14) bei der TSV Hannover-Burgdorf, die sich im oberen Tabellendrittel zurückmeldete, kassierten die Schwaben ihre fünfte Niederlage in den vergangenen sechs Spielen.

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